Auf einen Kaffee und ein Kipferl – eine Geschichte zum Nachdenken und Wundern



„Wenn einer eine Reisen tut, dann kann er was erzählen“ heißt es in einem Sprichwort.

In der Tat. Man erlebt so Einiges, wenn man unterwegs ist. Interessantes, Witziges, Sonderbares – so auch auf jener Zugfahrt. Vielleicht mag es daran liegen, dass man auf langen Zugreisen einfach zu viel Zeit hat, alles Mögliche um sich herum zu beobachten und sich darüber Gedanken zu machen.

Ein paar Plätze vor mir saß ein junger Mann. Als der Zugbegleiter kam, bestellte er sich ein Frühstück.

Nein, ein Kaffee mit einem Croissant, das ihm der Zugbegleiter zuerst anbot, sollte es nicht sein, sondern ein ordentlich großes Frühstück, bestehend aus Kaffee, 2 Brötchen, einer Scheibe Brot plus einem Croissant.

Als der Herr nach mehreren Stationen den Zug verließ, hatte er den Kaffee getrunken, das Croissant gegessen. Der Rest wurde später vom Zugpersonal entsorgt.

Ich wunderte mich. Verstanden habe ich es nicht.

Wieviele Lebensmittel werden wohl auf diese oder ähnliche Weise tagtäglich vernichtet und wieviele Menschen könnten davon satt werden?

P.S.: Diese Geschichte ist natürlich frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.