Das Schloss der Einsamkeit – auf den Spuren von Herzog Carl Eugen


Einst von Herzog Carl Eugen von Württemberg als Ruhesitz erbaut, dient das Schloss Solitude heute als touristischer Magnet sowie das Gelände rundum zur Erholung und Entspannung. Vom Schloss aus hat man einen herrlichen Fernblick bis nach Ludwigsburg. Eine schnurgerade Straße verband das Schloss ursprünglich mit dem Residenzschloss Ludwigsburg. Diese Straße war dem Herzog alleine vorbehalten und wer sie dennoch nutzte, musste eine Strafe zahlen. … schätzungsweise der Vorgänger der heutigen Autobahnmaut. 🙂

Schloss-Solitude Hauptansicht

Wer wandern möchte, dem empfiehlt sich das weitläufige Gelände rund um das Schloss mit Orangerien, Heckentheater, Lustsee und Rotwildpark. Wer dort allerdings wirkliche Attraktionen erwartet, wird enttäuscht sein. Die meisten dieser Dinge kann man heute nur noch erahnen und sind mit dichtem Wald bewachsen.

Folgt man vom Schloss aus der Kastanienallee und im weiteren Verlauf (über die Bundesstraße) und dann immer geradeaus, gelangt man durch den Rotwildpark nach ca. 2 – 3 km zum Bärenschlössle und dem Bärensee. Den Weg dorthin haben uns erspart, da wir Schlössle und See bereits kannten – siehe dazu auch unseren Beitrag „Expedition Bärensee“.

Die Aufnahmen aus dem Innenbereich des Schlosses stammen aus dem Pressearchiv des Schlosses. Wie häufig in Schlössern ist im Innenbereich Fotoverbot.

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