Besuch in Erfurt

Man war nicht in Thüringen, wenn man nicht auch einen Rundgang durch Thüringingens Hauptstadt Erfurt unternommen hat. Unsere Ziele waren unter anderem der Dom, die Krämerbrücke und die Zitadelle Petersberg.

Wir haben uns kurzfristig entschieden, nicht den ursprünglich geplanten kostenlosen Stellplatz an der Thüringenhalle anzufahren, sondern unser Glück zunächst am am Stellplatz des Saunabades Trautmann zu suchen.

Nach einer sehr ausführlichen Einweisung durch den Stellplatzbetreiber wusste man alles, was man zum Wohlfühlen braucht: Wo man am Platz was findet, wo man am Morgen seine Brötchen bekommt und in welchen Intervallen man mit der Straßenbahn in die Innenstadt gelangt. Inclusiv einer ausführlichen Einführung in die Sehenswürdigkeiten der Stadt Erfurt.

Der Platz ist terrassenformig angelegt und bietet Platz für etwa 20 Mobile. Der Geräuschpegel von Straßenbahn und Straße hält sich in Grenzen. Die Straßenbahnhaltestelle erreicht man in ca. 3 Minuten durch einen kleinen Park. Von dort ist man in ca. 20 Minuten in der Innenstadt.

Von einer Fahrt mit dem Fahrrad in die Innenstadt riet unser Gastgeber ab. Zum einen sei das Fahrradnetz in Erfurt nicht allzu gut ausgebaut, zum zweiten sei im Zentrum ohnehin weitgehend Fahrradverbot und zu guter Letzt seien auch die zahlreichen Straßenbahnschienen nicht zu unterschätzen.

Von unserem Stellplatz am Saunabad Trautmann ging es am kommenden Morgen also mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Mit ihren Gesichtsmasken erinnern mit die vielen Menschen in der Straßenbahn irgendwie an diese Rupfenpuppen aus Südtirol. Einfach nur Gestalten ohne Gesicht und ohne Gesichtsausdruck. Zumindest braucht man sich bei dieser Vermummung um die DSGVO-Konformität seiner Bilder keine Gedanken machen. :-)

Die Besichtigung der Zitadelle Petersberg war leider etwas eingeschränkt, da große Teile derzeit von Lkws und Baggern in Beschlag genommen sind. Der Grund: Man bereitet sich für die Bundesgartenschau BUGA 2021 vor. Dennoch konnte man einen schnellen Blick von oben auf die Stadt und den Dom gewinnen.

Erfurt ist übrigens die Heimat des Kinderkanals KIKA. Die zahlreichen Figuren in der Innenstadt erinnern daran. Ich traf dort auch ein paar alte Bekannte. Komisch: Irgendwie hatte ich sie mir viel kleiner vorgestellt.

Zurück am Platz waren wir bereits gegen 16:30 Uhr. Entspannen, Füße hochlegen und den Tag ausklingen lassen. Am kommenden Tag soll es weitergehen in Richtung Kyffhäuser Gebirge. Was wir dort erlebt haben, lest ihr hier:

Rund um den Kyffhäuser und der schiefe Turm von Bad Frankenhausen

 


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