Kontraste im Hinterland: Unsere drei Highlights in der Region Valencia

Abseits der bekannten Küstenstraßen offenbart das Hinterland von Valencia eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt. Unsere Reise führt uns durch spektakuläre Kalksteinschluchten, in die Tiefen des längsten unterirdischen Flusses Europas und auf einsame Radwege entlang stillgelegter Bahntrassen.

Hier sind drei Orte in der Region Valencia, die uns durch ihre raue Natur und ihre spannende Geschichte besonders fasziniert haben:

1. Chulilla – Spektakulärer Canyon und Hängebrücken

Ein echtes Naturhighlight ist der Bergort Chulilla, etwa 200 km südlich der katalanischen Grenze im Hinterland von Valencia. Der Ort liegt oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht des Flusses Turia.

Ein besonderes Highlight ist die Ruta de los Pantaneros (Route der Staudammbauer), ein Wanderweg mit mehreren Hängebrücken, der tief durch die Schlucht führt. Uns wird schon beim Anblick des Wegverlaufs entlang der Steilwände schwindlig, sodass wir auf diese Tour verzichten und  die Aussichtspunkte oberhalb der Schlucht genießen.


Wir entscheiden für einen Weg hinunter ins Tal und beobachten zahlreiche Kletterer, die die vertikalen Kalksteinwände erklimmen – Chulilla gilt als eines der besten Klettergebiete Spaniens.

Der Weg im Canyon endet nach etwa einem km an einem kleinen klaren See, der durch die zahlreichen Höhlensysteme vom Fluss Turia gespeist wird.

2. Die Höhlen von Sant Josep bei Vall de Uxó

In Vall de d’Uixó, nahe Valencia, erwarten uns die Coves de Sant Josep. Hier befindet sich der längste schiffbare unterirdische Fluss Europas.

Die Besichtigung beginnt mit einer lautlosen Bootsfahrt durch das verzweigte Höhlensystem, vorbei an beeindruckenden Tropfsteinformationen. Der Fluss entspringt den Karstquellen der Sierra de Espadán, wobei sein exakter Ursprung bis heute ein geologisches Rätsel bleibt.

Fotografieren ist im Inneren der Höhe leider nicht gestattet. Daher gibt es nur eine unspektakuläre Außenaufnahme.

3. Die Vía Verde Ojos Negros – Radfahren auf einer alten Bahntrasse

Bei den Orten Caudiel und Jérica entdecken wir einen der schönsten Radwege: die Vía Verde Ojos Negros. Die Strecke verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse, die einst Eisenerz aus den Bergen von Teruel zum Hafen von Sagunto transportierte.

Der Weg führt über alte Viadukte und durch Tunnel, gesäumt von Mandelplantagen, die bei unserem Besuch gerade die ersten zarten Blüten zeigen.


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