Unterwegs in Himmel und Hölle: Die Herrin der Berge (Europäischer Kulturweg)

Animiniert von einem kleinen Büchlein „Wandern auf den Europäischen Kulturwegen„, das uns vergangene Woche bei der CMT Urlaubsmesse in Stuttgart in die Hände fiel, wagten wir heute unsere erste Tour. Unser Ziel war die „Herrin der Berge“ in Heimbuchenthal. Eine kleine Kapelle auf einem Hügel zwischen Heimbuchenthal und Volkersbrunn, entstanden aus einem Gelübde eines Heimbuchenthaler Bürgers, der bei einer Amerika-Reise in Seenot geriet (ausführliche Geschichte hier), und die heute in den europäischen Kulturweg Heimbuchenthal eingebettet ist.

Wir starteten unsere Runde allerdings nicht, wie im Führer angegeben am alten Heimbuchenthaler Bahnhof (genaue Routenbeschreibung hier beim Archäologischen Spessartprojekt), sondern stellten unser Auto bereits von Mespelbrunn aus kommend an der Martinskirche in Heimbuchenthal ab (im offiziellen Plan mit (3) gekennzeichnet).

Von dort gelangt man am Hotel Lamm vorbei durch den Hof zum Mühlrad einer ehemaligen Mühle und von dort aus steil einen Pfad bergauf, der nach wenigen Hundert Metern auf einen Waldweg mündet, der im weiteren Verlauf (immer der Markierung folgend) zur Kapelle „Herrin der Berge“ führt.

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Nach den häufigen Regenfällen der vergangenen Wochen war der Weg den Berg hinauf rutschig und matschig und wir mussten unsere Schuhe nach der Tour einer Generalreinigung unterziehen. Es scheint überall, als habe der Boden mittlerweile aufgegeben, das viele Wasser überhaupt aufzunehmen. Von der Kapelle aus hat man eine herrliche Sicht über den Spessart und den Odenwald, der heute lediglich von einer dicken Wolkendecke über uns etwas getrübt wurde.

Nach einem kurzen Verweilen geht es den Kreuzweg abwärts folgend wieder hinunter ins Tal. Den Weg über die Kernsmühle und den Höllenhammer sparten wir uns heute. Wir überquerten die Hauptstraße und folgten der Elsava aufwärts wieder zum Ausgangspunkt.

Mit Pausen, Umschauen, Hinweistafeln lesen etc. waren wir dann doch knapp 1,5 Stunden unterwegs. Auch bei trockenem Wetter empfehlen wir auf jeden Fall festes Schuhwerk.

„Himmel und Hölle“, nennt sich übrigens dieser Teilabschnitt des europäischen Kulturweges in Heimbuchenthal. Um zum Abschluss des Beitrages auch noch die Auflösung auf die etwas provokante Überschrift zu liefern. 🙂

 

 

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