Europäischer Kulturweg Heigenbrücken: Glasbläser, Sandstein und Pollasch


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Hatten wir uns nicht eigentlich schon auf Frühlich eingestellt? Erst vor wenigen Tagen entstand diese Aufnahme mit den ersten Krokussen in unserem Garten. Heute hatte uns der Winter wieder voll im Griff. Und so wurde aus unserem Sonntagsausflug eine echte Winterwanderung – ohne Sonne, aber mit ordentlich Schneefall. Viel lieber hätte ich euch Bilder bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel präsentiert.

Unser Weg führte uns auch heute wieder auf einen der Europäischen Kulturwege, und zwar nach Heigenbrücken. Wir starteten wie in der Routenbeschreibung hier http://www.spessartprojekt.de/kulturwege/heigenbruecken/ oder auch hier http://heigenbruecken.de/europaeischer-kulturweg-heigenbrueckener-formation beschrieben, in der Ortsmitte in Heigenbrücken, einige Meter entlang des Lohrbaches und durch eine Straßenunterführung geht es auch schon bald steil bergauf in Richtung Pollasch.

Der Weg wird nach oben immer unwegsamer. Die Regenfälle der vergangenen Wochen sowie der Neuschnee, der jetzt den ganzen Matsch verdeckte, erschwerten den Aufstieg. Die Erfahrung, dass man unbedingt festes Schuhwerk anziehen sollte, hatten wir schon auf früheren Wanderungen auf europäischen Kulturwegen gemacht. Auch wenn das Wetter trocken ist, ist dies auf jeden Fall ratsam.

Nach etwa einer 3/4 Stunde erreichen wir dann den alten Sandsteinbruch und den den Aussichtspunkt „Pollasch“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo wo aus man (normalerweise) einen herrlichen Blick in die Landschaft haben sollte. Doch heute?

Direkt unterhalb der Plattform befindet sich die ehemalige Einfahrt des Schwarzkopf-Eisenbahntunnels, die Haupt-Zuverbindung zwischen Aschaffenburg und Würzburg (und ICE-Trasse), der jedoch Mittwoch 2017 durch einen neuen Tunnel ersetzt wurde.

Wir verweilten noch einige Minuten auf der Aussichtsplattform und traten dann unseren Rückweg in Richtung Heigenbrücken an, der von nun an steil bergab führen sollte. Wieder verbunden mit einigen kleineren Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise den historischen Wegweiser mit Hirschgeweih am Parkplatz „Hirschhörner“

 

Vorbei an der ehemaligen Einfahrt zum Schwarzkopftunnel, die mit einem großen Metalltor „verrammelt“ wurde, und entlang des eher trostlos wirkenden alten Bahnhofs gelangten wir nach einigen Hundert Metern wieder zum Ausgangspunkt.

Wegstrecke laut Beschreibung ca. 6 km, überwiegend steil, mit einigen „Hinguckern“, mehreren Hinweistafeln, die auf die Sehenswürdigkeiten und Historie aufmerksam machen. Gehzeit insgesamt mit kurzen Pausen zum Umschauen ca. 1,5 Stunden. Festes Schuhwerk erforderlich. Von den Glasbläsern im Spessart haben wir nichts gesehen. An sie erinnerte nur eines der Hinweisschilder auf dem Weg.


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