Vom Mainspitz zum oberen Mittelrhein

Unsere erste Tour führt uns von Sinsheim-Gustavsburg an der Schiffsmühle (Parkplatz an der Natorampe) …

… zunächst in Richtung Mainspitz, der Mündung des Main in den Rhein. Von dort aus geht es über die Eisenbahnbrücke in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz.

Am Rhein entlang – mit einem kurzen Abstecher in die historische Altstadt – fahren wir Rhein abwärts und ca. 5 km weiter wieder über den Rhein zurück auf die andere Seite, nach Kastel Brückenkopf in Mainz-Kastel.

Mainz-Kastel gehört übrigens nicht zu Mainz, wie der Name vermuten lässt. Mainz-Kastell ist ein Bezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Eine Brücke verbindet die beiden Landeshauptstädte direkt miteinander.

Weiter den Rhein-Radweg folgend erreichen wir ca. 5 km weiter das Schloss Biebrich. Bis auf ein kleines Stück vor Biebrich führt der Weg überwiegend auf befestigten Radwegen.

Zurück geht es bis Mainz-Kastel auf der gleichen Strecke, dann aber gerade weiter bis zum Mainspitz (jetzt auf der anderen Seite), folgen dem Main aufwärts, bis wir an der nächsten Mainbrücke wieder nach Gustavsburg und zu unserem Ausgangspunkt übersetzen. Ausführliche Routenbeschreibung und Tourenverlauf wie immer auf komoot.

Von unserem Standplatz an Natorampe und Schiffsmühle beobachten wir noch eine Weite die Aktivitäten auf dem Rhein. Allerdings ist es uns dort zu laut zum Übernachten (Einflugschneise Rhein-Main-Flughafen) und auch zu warm und zu sonnig.

Einen schattigen Übernachtungsplatz finden wir im Östrich-Winkeler Ortsteil Winkel am Feuerwehrhaus. Dort standen wir schon öfters bei unseren Erkundungen im Rheingau.

Von dort starten wir auch unsere zweite Tour über die Weinberge zum Niederwald-Denkmal und den Höhenweg weiter nach Asmanshausen.

Vom Höhenweg aus hat man einen herrlichen Blick über das Rheintal, Bingen, den Binger Mäuseturm, die Nahemündung und das Nahetal und natürlich die rheingauer Weinberge. Also Aussicht pur.

Erschreckend ist derzeit allerdings der Pegelstand unseres „Gevatter Rhein“. An den riesigen Sandbänken auf den Bildern sieht man, wie wenig Wasser er derzeit führt. Man sieht jetzt erst, mit welchen Untiefen die Schiffahrt – auch zu normalen Zeiten – zu kämpfen hat. Diese Untiefen, die es einst einer Loreley leicht gemacht haben, wenige km Rheinabwärts Schiffe kentern zu lassen. 

Den Rückweg von Asmannshausen nehmen wir nicht mehr über die Weinberge, sondern am Rhein entlang über Rüdesheim, vorbei an den Überresten der Hindenburgbrücke wieder zurück zum Ausgangspunkt in Winkel.

Über die Historie der Hindenburgbrücke hatte ich vor einiger Zeit schon mal berichtet, als wir auf der anderen Rheinseite – in Bingen – Station gemacht hatten.

Wer die Tour nachfahren möchte, findet die Detaildaten wie gewohnt hier auf komoot. Unsere Ehrenrunden, dort wo wir uns verfahren haben, müsst ihr ja nicht zwingend nachfahren. Oder ihr könnt selbst neue hinzufügen. Grins.

Wir lassen den Abend noch am Rand der Rheingauer Weinberge in Östrich-Winkel ausklingen und treten dem Heimweg ausgeruht am Vormittag des folgenden Tages an.

Hat Dir dieser Beitrag weitergeholfen?

Werbung - Unterstütze unsere Aktivitäten und nutze für Deine Einkäufe die Verlinkungen auf der Seite zu meinen Affiliate-Partnern.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.