Die Hindenburgbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim am Rhein

Die Hindenburgbrücke zwischen den Bingener Ortsteil Kempten und Rüdesheim wurde ebenso wie die Brücken von Remagen und Neuwied im 1. Weltkrieg aus militärstrategischen Gesichtspunkten gebaut. Insgesamt hatte die Brücke eine Länge von 1.175 m, wobei sie in den 741 Metern, die sie den Rhein überspannt, mit mehreren Basaltpfeilern gestützt wurde.

Im 2. Weltkrieg wurde die Hindenburgbrücke mehrmals angegriffen. Zerstört wurde sie jedoch nicht durch die Aliierten, sondern 1945 durch die deutsche Wehrmacht, um das Vorrücken der amerikanischen Streitkräfte zu verhindern.

Heute erinnern die Überreste der Brücke auf beiden Rheinseiten sowie einige der Basaltpfeiler als Zeitzeugen an die Zeit von damals. Ein Fußweg sowie der Rheinradweg führen direkt unter einem der erhaltenen Brückenbögen hindurch.

Unser Übernachtungsplatz, der Wohnmobilstellplatz Bingen ist auch nur wenige Meter von der Brücke entfernt und durch die Bäume teilweise sogar zu sehen. Auf der anderen Seite der Brücke schließt sich dann gleich der Campingplatz Hindenburgbrücke an.

Die erhaltenen Brückenpfeiler in Rhein leuchten in der Wintersonne und spiegeln sich im Wasser. Über dem Pfeiler sieht man klein die Abteikirche St. Hildegard von Bingen auf der anderen Seite des Rheins.

Wer auf der rechten Rheinseite bei Rüdesheim unterwegs ist, findet dort ebenfalls einige Überreste der ehemaligen Eisenbahnbrücke.

Wir nutzen den Vormittag bei strahlend blauem Himmel, jedoch bitterer Kälte für einen Spaziergang zum Yachthafen Bingen. Kurz vor dem Fähranleger nach Rüdesheim kehren wir uns. Die flach stehende Sonne gibt um diese Jahreszeit ein ganz besonderes Licht.

Unser Übernachtungsquartier, der Wohnmobilstellplatz Bingen bietet uns den Komfort, den wir benötigen: Toiletten und Duschen gibt es keine, dafür ist auf dem gut gepflegten Platz ansonsten alles da, was das Womo-Herz begehrt.

Versorgungssäulen an jedem Platz mit Strom, Frischwasser und Abwasser, eine persönliche freundliche Rezeption, Brötchenservice. Kosten: 9,50 EUR pro Nacht für 2 Personen, Strom gegen Aufpreis. Besonders pfiffig finden wir den kleinen „Kräutergarten“ direkt der Rezeption, der ebenfalls den Gästen zur Versorgung mit frischen Kräutern zur Verfügung steht (leider ohne Bild).

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