Volkstrauertag – Der Heldenfriedhof in Haibach und Gedanken zum Thema



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Anlässlich des Volkstrauertages kommen meine heutigen Bilder vom Heldenfriedhof in Haibach. Der Begriff „Helden“ stimmt mich nachdenklich. Nutzen unsere Regierungen hier einen gut klingenden Begriff, um sinnlose Kriege zu legitimieren?

Anlässlich der Situationen in Syrien und der Ukraine ist es erlaubt, darüber nachzudenken.



2 Antworten auf „Volkstrauertag – Der Heldenfriedhof in Haibach und Gedanken zum Thema“

  1. Ein schwieriges Thema, dem keiner ohne differenzierte Sicht je gerecht werden kann.

    Ich gebe meine stark verkürzte Sichtweise wieder, die ausführlich würde diesen Rahmen deutlich sprengen:

    Die Menschen, deren am Volkstrauertag am Kriegerdenkmal gedacht wird, dürfen mit vollem Recht Helden genannt werden. Dort gedenkt man denen, die aus bestem Wissen und Gewissen ihre Heimat verteidigen wollten und dafür ihr Leben gegeben haben. Diese Denkmale sind kein Ort, an denen eine faschistoide Ideologie verherrlicht oder ein Krieg gerechtfertigt wird. Ein Teil der Wahrheit ist, dass diese Menschen von ihren Regierungen betrogen worden sind. Das schmälert ihr persönliches Heldentum aber nicht.

    In Syrien und der Ukraine sind die Situationen nicht mit den beiden Weltkriegen auf deutschem Boden vergleichbar.

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