Was den Pössl Summit 600 vom Summit 600 Plus unterscheidet und warum wir uns so (und nicht anders) entschieden haben.


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Mit insgesamt 19 verschiedenen Modellen (Fahrzeuggrößen und Ausbauvariante) ist der Wohnmobilhersteller Pössl eindeutiger Marktführer im Kastenwagenbau. Während andere Hersteller ein breites Sortiment an unterschiedlichen Aufbauten, und dabei auch ein oder zwei Modelle an Kastenwagen anbieten, konzentriert sich Pössl ausschließlich auf dieses Segment. Bildnachweis (für alle Bilder in diesem Beitrag): Pössl Freizeit und Sport GmbH Da kann man als Kunde schon mal schnell den Überblick verlieren. Und auch die Händler haben’s nicht leicht – war zumindest unser Eindruck. Sie bieten in ihrem Portfolio in der Regel ja auch noch Fahrzeuge anderer Hersteller und haben damit noch eine wesentlich größere Produktpalette zu überblicken. Trotz alldem erwartet der Kunde natürlich, dass sich der Händler genau mit dem Fahrzeug bis ins Detail auskennt, für das er sich gerade interessiert. Und idealerweise natürlich alle Unterschiede mit den anderen Modellen, wie aus der Pistole geschossen, vortragen kann. Auch wir haben lange verglichen: Unterschiedliche Anbieter, verschiedene Modelle, vielleicht doch einen Teil-Integrierten? Und während man vergleicht und vergleicht, landet man am Schluss immer wieder bei einem Modell. Bei uns fiel die Wahl auf einen Kastenwagen, Länge max. 6 m, weil wir mit dem Fahrzeug etwas mobiler bleiben wollen und nicht einen riesen „Schrank“ mit uns herumschleppen wollen, wenn wir mal in etwas engeren Gassen unterwegs sein sollten. Im Ergebnis waren wir dann beim Summit 600 aus dem Hause Pössl. Doch alleine beim Summit gibt es schon drei verschiedene Ausführungen, die sich äußerlich zwar ähneln, sich jedoch in einigen wesentlichen Details unterscheiden.


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Beginnen wir beim preisgünstigsten Modell, dem Summit 600 Plus. Hier bietet der Hersteller ein Einsteigermodell mit sehr vielen Extras zu einem günstigen Preis. Gebaut wird der 600 Plus ausschließlich auf Citroen Jumper. Und hier lag für uns auch schon unsere erste Herausforderung. Da wir zwingend ein Automatikgetriebe (bzw. in diesem Fall konkret das angebotene automatische Schaltgetriebe) wollten, mussten wir auf den um einges teureren Fiat Ducato ausweichen, der als einziger in dieser Kastenwagenklasse diese Option anbot. Damit fiel die Wahl beim Innenausbau auch zwangsläufig auf den Summit 600 (ohne Plus), da Pössl eine andere Kombination leider nicht anbietet.

Und hier sind die wesentlichen Unterschiede, die wir entdeckt haben:

Die beiden Modelle 600 und 600 Plus unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum. Im 600 Plus findet man ein etwas anderes Möbeldekor, sog. Captains-Chair-Sitze  im Fahrerraum, sowie eine auf einer Ebene durchgezogene Küchenzeile von der Kochstelle bis zur Ablage über dem Kühlschrank. Im Summit 600 sitzt der Kühlschrank um etwa 25 cm erhöht und sorgt nicht nur für eine optische Trennung zwischen Wohnraum und Schlafraum, ohne jedoch die Sicht nach hinten insgesamt zu beeinträchtigen. Sondern man muss sich auch nicht ganz so bücken, um den Kühli zu erreichen. … man wird ja schließlich älter. Unter dem Kühlschrank befindet sich eine Schublade als Stauraum. Außerdem haben wir herausgefunden, dass die Dachverkleidung beim 600er wohl etwas hochwertiger ist als beim 600 Plus. Ein uns sehr willkommener Unterschied ist auch die indirekte Beleuchtung im Summit 600, die der 600 Plus nach unserer aktuellen Erkenntnis nicht bietet.

Blick in den Summit 600 mit Küchenblock (erhöht) links

Zum Vergleich: Summit 600 Plus mit ebener Küchenfläche und Captains Chair

Etwas größere Unterschiede bestehen allerdings im Heckbereich, der sog. Garage. Hier setzt der 600 Plus auf einen möglichst großen und breiten Stauraum. Eines der Opfer ist dabei die Gasbevorratung, bei der der 600 Plus mit einer 11 kg + einer 6 kg-Flasche – anstatt der üblichen 2 x 11 kg – auskommen muss.


Übrigens: Hier findet ihr unseren 1. Erfahrungsbericht: „14 Tipps und Erfahrungen nach 23 Nächten und 4.600 Kilometern“


Ein ganz großer Vorteil der Summit-Serie ist eindeutig das geräumige Schwenkbad, das mittels einer schwenkbaren Wand von Toilette/Waschraum in einen Duschraum verwandelt werden kann. Damit kommt der Summit auch ohne den oft üblichen (am Körper klebenden) Duschvorhang aus. Eine ähnliche Konstruktion, die ohne Vorhang auskommt, haben wir in der Kastenwagenklasse sonst nur im Malibu gefunden. Dort allerdings mit einer wegschwenkbaren Toilette und Klappwänden als Spritzschutz. Das Schwenkbad war letztlich auch der ausschlaggebende Impuls für unsere Entscheidung. Die Entscheidung für den Summit 600 (anstatt des wesentlich günstigeren Summit 600 Plus) war bedingt durch das automatische Schaltgetriebe und damit der Wahl für Fiat anstatt Citroen als Basisfahrzeug. Die optischen Auflockerungen wie den erhöhten Kühlschrank und die indirekte Beleuchtung finden wir dabei als sehr willkommen, hätten aus meiner Sicht aber allein für sich gesehen den Mehraufwand sicherlich nicht gerechtfertigt. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang bei Jan-Uwe Dahnke vom Caravancenter Dahnke für die geduldige Unterstützung bei meinen Recherchearbeiten. Bleibt in der Modellpalette des Summit der Vollständigkeit halber noch der Summit 640 zu erwähnen. 40 cm länger und von vorne bis zum Kühlschrank identlisch mit dem Summit 600. Dahinter folgt eine großzügige Liegefläche als Längsbett (anstatt Querbett wie beim 600er). In diesem Blog wollen wir auch künftig über unsere Touren und unseren Erfahrungen mit unserem Summit 600 berichten. Also einfach dranbleiben. Unsere ersten Erlebnisse mit unseren Pössl Summit 600 – von der Übergabe und die ersten Belastungsproben sowie unsere 10-tägige Rundreise durch Ostdeutschland findet ihr z. B. hier https://stadt-land-welt.eu/2018/07/23/stralsund-ruegenbruecke-summit-600-uebergabe/ oder generell in der Rubrik Ostdeutschland. Anmerkung: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag. Er wurde weder von Pössl noch von einem anderen Unternehmen finanziell oder materiell unterstützt.


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