PlugVan, Iridium-Mobil, Stellplatzgipfel, Autorikscha und weitere Neuigkeiten auf der CMT in Stuttgart


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Werbung, da Namensnennung von Unternehmen. Dieser Beitrag wurde von der CMT durch ein kostenloses Presseticket unterstützt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Dass man in zwei CMT Messe-Besuchstagen bei dieser Angebotsvielfalt nicht alles sehen kann, dürfte jedem klar sein, der schon einmal eine solche Messe besucht hat. Doch man gewinnt einen Eindruck über die wichtigsten Neuigkeiten und Trends. Ich hatte meinen Laufplan mit den Ständen, die ich aus beruflichen, geschäftlichen oder privaten Gründen unbedingt gesehen haben wollte. Der Stellplatzgipfel am Montag Nachmittag gehörte beispielsweise zu diesem „Pflichtprogramm“. Ansonsten habe ich mir bei meinen Messebesuchen angewöhnt, mich einfach treiben zu lassen. Aus meiner Erfahrung läuft man intuitiv meist genau dort hin, wo es interessant ist.

Hier meine Eindrücke von zwei Tagen CMT Urlaubs- und Freizeitmesse Stuttgart:

Mein Pflichtprogramm: Der Stellplatzgipfel

Dass Wohnmobilisten eine attraktive Zielgruppe für Städte und Gemeinden darstellen, war eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Stellplatzgipfel am vergangenen Montag auf der CMT in Stuttgart. „Die essen ja nicht nur mitgebrachte Ravioli, sondern lassen tatsächlich Geld im Ort“. Von rund 50 EUR pro Person und Tag berichtet der Deutsche Tourismusverband im Durchschnitt.

Ich überlege – nein, so viel war es bei unseren bisherigen Reisen definitiv nicht, obwohl wir auch nicht gerade sparsam gelebt haben. Da werden wir uns mächtig ins Zeug legen müssen, um diesen Schnitt zu halten. :-)

Seit acht Jahren in Folge steigen die Neuzulassungen für Wohnmobile. 2018 haben sie einen Rekord von ca. 46.000 Fahrzeugen erreicht (im Vergleich: Wohnwagen ca. 24.300). Damit ist auch ein Trend weg vom Caravan und hin um Reise- oder Wohnmobil erkennbar.

Wer bei diesem Boom die Einrichtung eines Wohnmobil-Stellplatz als Selbstläufer vermutet, wird jedoch enttäuscht. Für den Besucher muss ein klarer Mehrwert erkennbar sein: Stadtnähe, Ausflugsmöglichkeiten, Freizeitangebot, kulinarische Angebote etc. Viele Betreiber haben dies auch verstanden, wie einige Beispiele aus der Praxis zeigten.

„Keep it simple“ heißt die Devise bei den Wohnmobilisten: Hinfahren, anschauen, bezahlen, bleiben und wohlfühlen. Die Stellplatz- und Routenplanungs-App 4.0, die ein Unternehmen aus Erfurt vorstellte, macht es dem Wohnmobilisten dabei so einfach wie möglich. Anhand der Routenplanung kann der Reisende seine Plätze vorreservieren. Die Kamera am Platzeingang erkennt bei Ankunft die Autonummer, öffnet die Schranke und bucht das Fahrzeug ein. Über die App laufen auch alle weiteren Services wie Strom etc. Und beim Verlassen des Stellplatzes bucht die App das Fahrzeug wieder aus und belastet die Rechnung dem Konto. Durchsetzen wird sich eine solche Stellplatz-App 4.0 sicherlich erst dann, wenn möglichst viele Stellplätze mitmachen und dann auch die dafür erforderliche Infrastruktur vorhalten.

Insgesamt ca. 100 – 150 Zuhörer, darunter auch viele Vertreter/innen von Kommunen, Städten und Gemeinden. Man darf also gespannt sein, was sich nach diesem Nachmittag auf dem Stellplatzmarkt tut. Auf der Seite www.reisemobil-stellplatz.info gibt’s weitere Infos zur Stellplatzplanung.

Und nun zur Kür und zufällig bei meiner Runde durch die Hallen entdeckt:

Der PlugVan – Innovation für die Serienproduktion oder Einzelstück?

Wie man einen gewöhnlichen Kastenwagen in 5 Minuten in ein reisetaugliches Wohnmobil verwandelt, präsentierte mir Jörg Kortmann, Erfinder von PlugVan, in Halle 7. Ein fertiges Wohnmobil-Modul wird einfach über die Hecktüre in den Kastenwagen eingeschoben. 2 Meter Länge misst das Modul und lässt damit im Fahrzeug noch ausreichend Platz für andere Utensilien.

Um auf die verschiedenen Kastenwagenhersteller vorbereitet zu sein, lassen sich die Seitenwände und die Decke variabel nach außen schieben, sodass für jedes Fahrzeugmodell das maximale Platzangebot entsteht. An Gewicht bringt das Modul ca 420 kg auf die Waage. Preislich will PlugVan ein Basismodell ab ca. 6.000 EUR anbieten. Das auf der Messe vorgestellte Modell läge allerdings bei etwa 20.000 EUR. Dafür wird dieses Modell auch komplett von Alexa gesteuert, die auf Zuruf den Strom ein- und ausschaltet oder das Licht dimmt. Eine Nasszelle gibt es in dem Prototypen noch nicht, sei aber bereits in Planung. Ob ich Alexa auf meinen Reisen immer dabei haben möchte?

Was kommt nach dem Diesel? Antriebstechniken der Zukunft

Auch die Diskussion um den Diesel schwang am Rande immer wieder mit. In einem netten Gespräch im Pressecenter oder auch bei PlugVan, der ja auf ein bestimmtes Basisfahrzeug nicht angewiesen ist, sondern jederzeit in ein anderes Fahrzeug wechseln kann.

Als Weltneuheit präsentiert sich dabei das Iridium-Wohnmobil im Foyer der Messe. Leider nur von außen und mit einem Blick unter die Motorhaupe. Massentauglich ist das Iridium-Wohnmobil mit seinem Kaufpreis von rund 169.000 EUR allerdings noch nicht.

Oder doch lieber mit dem Dreirad?

37.000 km legte diese Autorischka im Jahr 2005 von Thailand, entlang der Seidenstraße und über Afrika bis nach Deutschland mit diesem Gefährt zurück. Heute hat es seinen ständigen Platz im Hymer-Museum in Bad Waldsee sowie einen Gastauftritt bei der CMT. Wir waren im September 2017 dort im Museum. Hier der Link zu meinem Bericht von damals.

Eine Herzensangelegenheit …

… und ein Projekt, das ich derzeit gemeinsam mit einer Bekannten plane: Aus einem persönlichen Erlebnis heraus will sie begleitete Wohnmobilreisen für schwerkranke Menschen anbieten. Meist Menschen, die sich auf diese Weise ihren letzten Wunsch erfüllen und den ein oder anderen Ort nochmal besucht haben wollen. Hierzu gibt es spezielle Anforderungen, wie beispielsweise getrennte Schlafbereiche und gut zugängliche Nasszellen. Ich hatte ihr angeboten, auf der Messe mal nach geeigneten WoMos Ausschau zu halten und fand die Lösung in Alkovenmodellen verschiedener Hersteller. Wer mehr über das Projekt wissen möchte oder es unterstützen möchte, darf sich gerne direkt bei mir melden.

Weitere Eindrücke im Außengelände

Auch die von der Messe eingerichteten Wohnmobilstellplätze waren gut belegt. Pressevertreter, Aussteller und Besucher haben jeweils ihre eigenen Areale zur Verfügung. Für mich bedeutete dies kurze Wege zwischen meinen Rundgängen, meinem „Mobile Office“ und am Abend zu meinem „Schlafzimmer“. Allerdings pfiff auf der freien Fläche auch der Wind ordentlich.

Weitere Eindrücke von meinem Rundgang durch die Hallen.

Zum Schluss noch das obligatorische Selfie

Ich traf den Zwerg Karl, der in den Hallen für die Bundesgartenschau in Heilbronn die Werbetrommel rührt, und der sich freundlicherweise mit mir zusammen fotografieren ließ und der mir nach meinem Besuch noch eine gute Heimreise wünschte. Euch allen vielen Dank, dass ihr bis hierher durchgehalten habt. Bitte vergesst nicht euer „Gefällt mir“ unter dem Artikel.


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