Making Van Gogh – Geschichte einer deutschen Liebe – Ausstellung im Städel-Museum in Frankfurt am Main vom 23.10.2019 bis 16.02.2020


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Ein Gastbeitrag von Kerstin Baumann

Schon im Oktober wollte ich unbedingt in diese van Gogh-Ausstellung gehen. Heute habe ich es gerade noch geschafft, denn die Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum endet schon am Sonntag nächster Woche, also am 16.02.2020.

Mein Glück, dass ich heute einen freien Tag bekommen habe! Und mein Glück auch, dass mich den ganzen Tag strahlender Sonnenschein begleitet.

Ich reise mit dem Zug an und beschließe gleich, den Weg zum Städel-Museum zu Fuß zurückzulegen, was innerhalb einer Viertelstunde zu schaffen ist. Doch ich lasse mir Zeit

und genieße den Blick auf die Frankfurter Skyline, den Main und später auch auf die Altstadt. Der Städel öffnet sowieso erst um 10:00 Uhr.

Den Main überquere ich über den Holbeinsteig und bekomme dabei gleich eine plakative Vorahnung von der Ausstellung. Ein liebevoll angepasster Ausschnitt aus Vincent Van Goghs Gemälde „Weiden bei Sonnenuntergang“, 1888, macht mich neugierig auf das Original-Werk und all die anderen Werke von Vincent van Gogh und von anderen Künstlern aus seiner Zeit. Er selbst hat von 1853 – 1890 gelebt.

Schnell noch ein paar Fotos von außen, bevor ich mich in die Menge stürze, denn der Besucherstrom reißt seit Wochen nicht ab, schließlich wollen viele – so wie ich – schnell noch vor Ende der Ausstellung dabei gewesen sein.

Im Untergeschoss des Städel-Museums ist viel Platz für die Ausstellung, die sich in drei Teile gliedert:

  1. Mythos: Hier geht es um die Entstehung des Mythos um die Person van Gogh.
  2. Wirkung: Es wird dargelegt, dass van Gogh Vorbild für viele anderer Künstler seiner und späterer Zeiten gilt.
  3. Malweise: Van Gogh hat viele Zeichnungen und Gemälde mit verschiedenen Malstilen geschaffen. Dabei werden im Laufe seiner Entwicklung die kräftigen Farben, die er für seine Werke einsetzt, von großer Bedeutung.

Ich schlendere gemütlich von Bild zu Bild und höre mir teilweise noch einmal die Audiodateien per Handy und Kopfhörer an, die ich mir schon zu Hause über die Webseite des Städel heruntergeladen und angehört habe. Es wird nur eine Auswahl von Bildern kommentiert, nicht die ganze Ausstellung. Aber man kann sich so prima vorbereiten und weiß vor Ort das Wesentliche anzuschauen. Nach anderthalb Stunden habe ich die Ausstellung mehr oder weniger im Schnelldurchgang genossen.

Ich freue mich schon auf die nächste Ausstellung!

Kerstin Baumann


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