Von der nördlichsten Weinregion Frankens, Wirmsthal und dem Fränkischen Saaleradweg


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Wie häufig passiert es, dass man geschäftlich in der ganzen Welt umher eilt, aber man von der Region um seinen Geschäftstermin herum überhaupt nichts mitbekommt. Ich habe schon vor einigen Jahren beschlossen, dass mir dies nicht passieren solle. Und so versuche ich um meine Geschäftstermine herum ausreichend freie Zeit einzuplanen, um auch die Region etwas näher kennen zu lernen.

Ein Geschäftstermin zog mich also am vergangenen Freitag nach Wirmsthal. Wirmsthal? Noch nie gehört? Ich vorher auch nicht. Wirmsthal ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Euerdorf im Landkreis Bad Kissingen und befindet sich somit in der nördlichsten Weinbauregion des Frankenlandes. Der nächstgrößere Stadt ist Hammelburg, die einigen vielleicht von ihrem ehemaligen Bundeswehrstandort oder von ihren Erdfunkstellen bekannt sein dürfte.

Als Übernachtungsplätze wurde uns der inoffizielle Wohnmobilstellplatz in Wirmsthal am Sportplatz (ohne Infrastruktur) bzw. der offizielle Stellplatz in Ramsthal am Ortseingang am Rande des Festplatzes empfohlen. Nachdem mein Seminar in Wirmsthal stattfinden sollte, war der dortige Platz allerdings unsere erste Adresse.

Unser Übernachtungsplatz in Wirmsthal gestaltete sich äußerst großzügig. Auf dem geräumigen Parkplatz (Naturwiese) des Sportvereins findet man in erster Linie zwei Dinge: viel Gegend und Ruhe pur, die sogar vor dem Handy-Empfang nicht Halt macht. Ein Wohnmobil-Club, der mit etwa 6 oder 7 großen Mobilen fast zeitgleich mit uns eintraf, sorgte für nette Unterhaltung. Die Organisatorin kam gleich auf uns zu und hatte wohl gehofft, in uns zwei neue Mitglieder gefunden zu haben.


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Trotz T-Shirt-Wetter am Tag (zumindest solange man in der Sonne blieb), erwartete uns in den beiden Nächten aber auch der erste Nachfrost, sodass wir unsere Iso-Matten wie auch unsere Truma-4-Gasheizung erstmals unter Echtbedingungen im Einsatz hatten.

Unser Fahrrad-Ausflug am Samstag führte uns ein Stück des Fränkischen Saaleradweges über Euerdorf, vorbei an den Erdfunkstellen nach Hammelburg.

Wer Zeit hat und den Anstieg nicht scheut, macht einen Abstecher hoch zur Trimburg. Allerdings sollte man sich vorher kundig machen, ob die Burg geöffnet ist. In der Regel ist dies nur am Wochenende bzw. Sonntags, wenn dort auch Bewirtung durch die ortsansässigen Vereine stattfindet.


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Wer von einem Flußradweg erwartet, dass dieser immer schön eben neben dem Fluß her läuft, muss sich allerdings auf etwas gefasst machen. Der Radweg schlängelt sich durch die gesamte Breite des Tals, immer mal wieder über die Fränkische Saale hinweg und durch manch kleinen Ort hindurch und nimmt dabei auch so einige Steigungen mit. Am Ende unserer Tour hatten wir dann doch 42 km und rund 340 Höhenmeter überwunden (ohne den Aufstieg zur Trimburg, den wir am kommenden Tag separat zu Fuß unternahmen).


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