Besserer Schlafkomfort im Wohnmobil – Teil 1: Matratzen / Topp Topper


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Eines unserer Hauptprobleme in unserem Summit 600 waren von Anfang an die relativ harten Matratzen, über die auch in verschiedenen Foren und Facebook-Gruppen immer wieder berichtet wurde. Nachdem uns unser Matratzenschoner (Werbung / Link zum Amazon-Shop), der uns in den ersten Monaten gute Dienste geleistet hatte, nun doch zu unbequem wurde, musste eine andere Lösung her.

Mobil verreisen im Wohnmobil, aber Schlafen und Wohnen auf hohem Niveau

Das ist doch das Motto der heutigen „Camper-Generation“. :-)

Wir haben uns für einen dieser Topper aus Viskoschaum / Kaltschaum (ohne Gel), Höhe 5 cm und Fläche 200 x 160 entschieden. Die Größe wählten wir so, dass wir unsere gesamte Liegefläche in unserem Kastenwagen damit abdecken können. Topper dieser Art verwendet man sonst üblicherweise für sog. „Boxspring-Betten“.

Das Modell, das wir uns ausgesucht hatten, gab es bei einem Discounter im Angebot und entspricht ungefähr diesem hier (Werbung – Link zum Amazon-Shop). Wichtig: Beim Bestellung unbedingt auf die richtige Größe achten!

Das Material Viskoschaum bzw. Kaltschaum ist ein relativ hoch verdichteter Schaumstoff, der ein ordentliches Eigengewicht auf die Waage bringt. Die Matratze in der Größe 200 x 160, die wir bestellt hatten, bringt immerhin ca. 9 kg auf die Waage.

Die erste „Anprobe“ in unserem mobilen Schlafzimmer: Aufgrund der asymetrischen Liegefläche sind hier noch einige Nacharbeiten erforderlich. Als erstes wurde natürlich der Bezug abgezogen, um den Schaumstoff weiter bearbeiten zu können. Der Versuch den Schaumstoff direkt im Fahrzeug zurecht zu schneiden, scheiterte daran, dass der Schaumstoff auf der etwas kleineren Liegefläche doch recht eingepresst war (was man an den leichten Knittern im Bild gut erkennt), und daher ein exaktes Abmessen und Schneiden gar nicht möglich gewesen wäre.

Also raus mit dem Ding aus dem Fahrzeug und in mein Arbeitszimmer auf den Boden. Nach wenigen Stunden hatten sich die Knitter komplett gelegt und der Schaumstoff war jetzt in der Fläche ein ganzes Stück größer geworden. Als nächsten Schritt nahm ich meine Matratzen aus dem WoMo und legte sie verkehrt herum auf den Topper. So konnte ich die Konturen am Rand recht gut nachzeichnen und zum Ausschneiden vorbereiten. Anschließend wurde zur Sicherheit mit dem Zollstock nochmal nachgemessen.

Ausgeschnitten wurde mit der langen Klinge eines Teppichmessers. Vorsicht: Nur den Schaumstoff schneiden – nicht die Finger oder die Matratze, die vielleicht darunter liegt. Beim Ausschneiden wählte ich ca. 1/2 cm weniger, da ja später auch noch der Bezug dazu kommt.

„Anprobe“ nach dem Zurechtschneiden (zunächst ohne Bezug)

Danach die mühsamste Arbeit: Den Bezug wieder über den Schaumstoff kriegen. Ich kam mächtig ins Schwitzen und habe dabei sogar das obligatorische Beweisfoto verpennt. Den Bezug habe ich in der Originalgröße verwendet. Also nicht nachbearbeitet, zurechtgeschnitten oder vernäht, sondern die überstehenden Ecken einfach nach unten umgeschlagen.


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Funktioniert!

Die ersten 15 Nächte im neuen Bett waren positiv. Deutlich weicher, keine Schulterschmerzen und auch die Nächte mehr oder weniger durchgeschlafen. Die 5 cm, die der Topper zusätzlich aufträgt, merkt man allerdings deutlich. Subjektiv weniger Kopffreiheit sowie etwas mehr Höhe beim Einsteigen. Wie sich unsere neue Investition im Dauerbetrieb bewährt, wird sich sicherlich nach weiteren Übernachtungen zeigen. Ergänzende Informationen folgen, falls sich neue Erkenntnisse ergeben.


Werbung: Im Teil 2 „Besserer Schlafkomfort im Wohnmobil“ geht es um das perfekte Kissen auf Reisen. Ich habe dafür einige Tage ein orthopädisches Kopfkissen Probe geschlafen. Mehr dazu hier im Teil 2.


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