Kreuzberg im Nebel – Ich wollte Schnee sehen !


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„Ich will Schnee sehen“, war mein erklärtes Ziel für dieses Wochenende. Und nachdem sich der Schnee bei uns in den letzten Wochen immer nur kurz zeigte, um dann schnell wieder in Schneematsch, Wasser und Regen über zu gehen, gab es nur eine Möglichkeit: Raus und selbst auf die Suche gehen. Nur allzu weit sollte es natürlich auch nicht sein. Auf der Suche nach Schnee hatten wir also uns die Rhön und dort konkret die Region um den Kreuzberg ausgesucht.

Und den Schnee bekam ich dann auch. Und nicht nur Schnee, sondern auch ordentlich Nebel. So war das nicht geplant.

Nach einem Rundgang durch Bad Neustadt an der Saale …..

….. Nanu, „Saale schreibt man doch mit 2 „A“ ?

…. ging die Fahrt weiter nach Bischofsheim an der Rhön und von dort aus den Berg hinauf zum 3.-höchsten Berg der Rhön, dem Kreuzberg. Unser ursprüngliches nächstes Zwischenziel, die Salzburg in Bad Neustadt zu besuchen, hatten wir kurzfristig verworfen, nach wir erfahren hatten, dass die Burg in Privatbesitz ist und der größte (eigentlich schönere) Teil der Öffentlichkeit eh nicht zur Verfügung steht.


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Unseren Übernachtungsplatz hatten wir uns ca. 500 m unterhalb des Kloster Kreuzberg – auf 738 m, dem Parkplatz des Gasthauses Roth (Gemeinde Bischofsheim) – ausgesucht. Der offizielle Stellplatz auf der gegenüberlegenden Seite der Straße war wegen der großen Schneemassen an diesem Tag noch nicht benutzbar. Dafür standen wir auf dem Parkplatz etwas geschützter und mussten nach dem Abendessen und einem original Kreuzberg-Bier die Straße nicht mehr überqueren. Es hat eben alles auch seine Vorteile.

Nur kurz lichtete sich der Nebel an diesem Nachmittag und gab uns einen klitzekleinen Eindruck von der herrlichen Aussicht und in das, was man unter normalen Umständen von diesem Platz aus rein theoretisch sehen sollte.

Bei unserer Tour am kommenden Vormittag begleitete uns nicht nur der Nebel. Es setzte auch leichter Schneefall ein. Vorbei an der Gemündner Hütte ging es den Berg hinauf zum Gipfelkreuz des Kreuzberges und weiter zur Kreuzigungsgruppe.

Bizarr und mystisch tauchten die drei Kreuze urplötzlich im Nebel vor uns auf.

Die Fußwege konnte man teils nur erahnen. So verlief die nächste Etappe von der Kreuzigungsgruppe zum Kloster zunächst in einem größeren Schneefeld, das wir bei kniehohen Schnee durchstapften, bis wir nach ca. 30 Minuten wieder am Gipfelkreuz standen. Von dort aus ging es in einem neuen Versuch in Richtung Kloster Kreuzberg und entlang der Fahrstraße wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Die Heimfahrt führte uns über Mellrichstadt, Hammelburg, Gemünden und Lohr wieder in Richtung Heimat mit einem Zwischenstopp im Hochspessart bei Kaffee und Kuchen. Und natürlich bei Schnee. Punktlandung !


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