Von Castellane durch die Verdon-Schlucht nach Mostiers-Staintes-Marie

Wir sind bereits am Dienstag über die N85 und die D4085 (Route Napoleon) über Gap und Sisteron nach Castellane, dem nördlichen Eingang der Verdon-Schlucht angereist. Da wir nicht genau wissen, wo es uns in den kommenden Tagen hin verschlagen wird und wo wir übernachten werden, ist zunächst eine ausführliche Proviantaufnahme angesagt, bevor wir den Abend mit einem Rundgang durch Castellane ausklingen lassen.

Die Stadt gefällt uns. Doch unsere Idee, in Castellane noch einen Tag zu bleiben, verwerfen wir nach einem Blick auf den Wetterbericht. Für den Mittwoch Abend ist Regen angekündigt und wir wollen die Schlucht auf jeden Fall bei schönem Wetter machen.

Übernachtet haben wir auf dem großen AirePark Castellane am Fuße des Felsens mit der Kapelle Notre Dame du Roc. Direkt hinter uns (Blick aus dem Schlafzimmerfenster) der Verdon-Fluss, der uns die ganze Nacht mit seinem Rauschen begleitet und den wir in den kommenden Tagen näher kennenlernen wollen. Zur Innenstadt von Castellane sind es ca 100 m über die Straße. Dort gibt es auch Bäcker und andere Annehmlichkeiten für das tägliche Leben.

Mittwoch

Nach unseren ersten Bagettfrühstück (seit wir in Frankreich sind) mit Käse und anderen Produkten aus der Region starten wir gegen 10:00 Uhr in Richtung Schlucht von Verdon. Unser Tagesziel ist Moustiers-Staintes-Marie am anderen Ende der Schlucht. Wir nehmen die Nordroute über die D952, die laut Reiseführer etwas einfachere Tour. Ergänzen diese aber mit einer Schleife über die Route de Crete (D21), einer abenteuerliche Höhenstraße mit vielen Aussichtspunkten, die kurz vor La Palud sur Verdon von der Hauptroute nach links abzweigt und nach einer Rundtour von ca. 23 km wieder auf die Hauptstrecke zurückführt.


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Die zahlreichen Campingplätze am Stadtrand von Castellane links und rechts der Route vermitteln einen Eindruck, was hier zur Hochsaison los sein dürfte. Im Moment sind sie alle nur spärlich belegt.

Nicht nur zahlreiche Highlight, die zahlreichen Aussichtspunkte, sondern auch die Engstellen und die steil abfallenden Schluchten direkt neben der Fahrbahn waren ein Erlebnis Wert und gestalteten die Fahrt nicht nur eindrucks-, sondern auch anspruchsvoll.

Lasst einfach die Bilder auf euch wirken (sind etwas mehr geworden).

Moustiers- Staintes-Marie erreichen wir gegen 15:00 Uhr. Der Stellplatz dort ist bei Weitem nicht so eindrucksvoll wie wir uns ihn aus den Beschreibungen vorgestellt hatten. Dennoch lädt der Platz wie auch der Ort, der komplett an die Felsen gebaut ist und kaum ebene Straßenzüge aufweist, zu einem Besuch ein. Deutlich touristisch geprägt, wesentlich kleiner und dörflicher als am Tag zuvor Castellane, welches doch etwas städtischer wirkt.

Die Schlucht endet am Lac du Staint Croix, wo auch der Verdon-Fluss in den Stausee fließt. Am Lac du Saint Croix bleiben wir noch zwei weitere Tage. Doch dazu mehr in meinem folgenden Beitrag.

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