Mit dem Tretboot ins Abendrot – und vorher in der Verdon-Schlucht


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Wir verließen unseren Stellplatz in Moustiers-Sainte-Marie nach dem Frühstück mit dem Ziel einen Campingplatz in etwa 15 km Entfernung anzusteuern, an dem wir dann auch für mind. 2 Tage unser neues Basislager einrichten wollten.

Allerdings mit einem geplanten Zwischenstopp: Auf etwa halber Strecke überquert die Straße über eine Brücke den Verdon und erlaubt von dort nochmals einen atemberaubenden Blick in die Verdon-Schlucht und das smaragdgrüne Wasser.

Wer etwas noch etwas sportlicher und spannender will, meldet sich bei einem der Tretboot-Verleiher, die sich links und rechts der Brücke angesiedelt haben navigiert selbst mit dem Boot zwischen den Felsen hindurch. Mit uns viele andere Tretboot- und Kanufahrer und einem Gesangverein aus Polen, die uns von den Booten aus mit polnischen Volksliedern unterhielten.

Die Mindestmietzeit für ein Boot beträgt eine Stunde. In dieser Stunde kann man ein gutes Stück in die Schlucht hineinstrampeln und sich dann gemütlich und nur mit geringer Muskelunterstützung zurücktreiben lassen. Die imposantesten Eindrücke und Felsformationen hat man eh schon relativ am Schluchteingang und in die ersten paar hundert Metern danach.

Im Hintergrund entdeckt man auf den Bildern zum Teil schon mächtige dunkle Wolken, die uns zwei Tage zuvor bewegt hatten, Castellane zu verlassen und die Tour durch die Schlucht frühzeitig anzutreten. Hat uns das schlechte Wetter nun doch noch eingeholt?

Wir ließen uns nicht beirren und bezogen kurze Zeit später unser geplantes neues Basislager am Lac du Saint Croix, den Campingplatz La Source in Les Salles sur Verdon.

Unterhalb des Campingplatzes in ca. 100 m Entfernung vom Haupteingang der Lac du Saint Croix, hinter uns dem Weg des terrassenartig angelegten Platzes folgend zum Hinterausgang und man steht direkt am Marktplatz des kleines Dorfes. Dort kann man sich auch mit Lebensmitteln und natürlich am Morgen mit Bagette versorgen.

Das schlechte Wetter hatte uns an diesem Tag zum Glück nur gestreift. Außer zahlreichem Donner rundherum, einigen kräftigen Windböen sowie mit schätzungsweise 5 – 7 Regentropfen hatten wir nichts mitbekommen.

Wir genießend Abendrot und die Ruhe am See.

….  bevor es weitergeht am Lac de Saint Croix entlang, die Staumauer am Südende überquerend zu dem eigentlichen Ort Saint Croix und dann weiter in Richtung Westen …. zu neuen Zielen. Wohin? Das wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, da wir das Wetter aktuell nicht einschätzen können. Auf jeden Fall in Richtung Apt, ins Luberon-Gebirge oder vielleicht auch direkt nach Avignon.

Das ist das Schöne am Wohnmobil-Reisen. Man kann tun und lassen, was man will. Man bleibt da, wo man ist, wenn es gefällt, oder zieht weiter, wenn das Wetter nicht passt. Unsere Unterkunft haben wir dabei. Und ein Plätzchen zum Hinstellen gibt es (fast) überall.

Also dran bleiben !


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