Zur Kirschblüte im Schwetzinger Schlosspark

An einem sonnigen Frühlingstag locken uns Schloss und Schlosspark von Schwetzingen zu einem Besuch. Bereits bei der Anfahrt mit dem Fahrrad gewinnen wir einige erste Impressionen von der Größe des Parks.

Von unserem Ausgangspunkt, dem Wohnmobilstellplatz am Stadion (mehr dazu weiter unten), nehmen wir den Feldweg direkt gegenüber des Platzes. Dieser führt uns von hinten um den Park herum.

Vorbei am ehemaligen Aquädukt und dem Wasserwerk erreichen wir den Haupteingang des Schlosses. Fahrradparkplätze gibt es direkt hinter dem Kassenhäuschen, sogar incl. Steckdosen zum Aufladen (bei Bedarf Ladegerät nicht vergessen).

Unser Rundgang führt uns zunächst durch das Hauptportal zu dem akkurat gepflegten Schlossgarten.

Nach wenigen Minuten erreichen wir linkerhand den Kirschgarten.

Für die Blüte der japanischen Zierkirsche waren wir leider ca. 2 Wochen zu spät. Dafür bewundern wir die Blütenpracht der anderen Kirschbäume sowie 1000e Narzissen.

Wir verweilen eine Zeitlang mit Blick auf das Blütenmeer und die dahinterliegende Moschee und marschieren dann weiter durch den Garten.

Wir waren eigentlich schon auf dem Rückweg, da stand er plötzlich vor uns: unser persönlicher Audio- und Video-Guide – in Gestalt eines älteren Herren, der sehr viele Detailkenntnissen zum Park und zur Historie mit uns teilen möchte.

Mit den Worten „Wollt ihr schon gehen? Habt ihr schon alles gesehen?“ begrüßte er uns und bot uns seine Führung an.

Und so begann an dieser Stelle unser Rundgang erst wirklich. Unser weiterer Weg führt uns vorbei an den Vogeltränken …..

zum Amphitheater und dem Apollo-Tempel, …..

dem Badehaus (Achtung: Nur mit Filzpantoffeln durchschweben), …..

einer über 200 Jahre alten Platane, dem Wasserwerk, das den Garten mit Wasser versorgt, …..

….. bis ans Ende der Welt, einer Licht-Illusion, die man vom Badehaus aus bewundern kann und durch den Garten sogar erreicht.

Unser Guide verabschiedet sich am Theater von uns. Wir verlassen den Schlosspark kurz vor dem Schloss durch einen kleinen Ausgang nach links zu einem kleinen Lokal mit Biergarten.

Von dort geht es mit einem Blick zum Schwetzinger Marktplatz wieder zurück zum Haupteingang und unseren Fahrrädern.

Herzlichen Dank an die Pressestelle der Staatlichen Schlösser- und Gartenverwaltung Baden-Württemberg für die Genehmigung eigener Fotoaufnahmen innerhalb des Schlossparkes Schwetzingen und zur Verwendung hier in der Dokumentation. Und natürlich an unseren Guide (unbekannterweise) für die hervorragende Begleitung im Schlosspark.

Wie weiter oben schon avisiert: Unser Basislager hatten wir auf dem kostenlosen Wohnmobilstellplatz am Stadion. Der Platz liegt fast an der Rückseite des Schlossparks. Zum Haupteingang sind nur es ca. 1,5 km, die man zu Fuß oder bequem mit dem Fahrrad bewältigen kann.

Der Stellplatz umfasst ca. 10 Stellplätze, V+E gegen Gebühr vorhanden, kein Strom. Zwei Lebensmitteldiscounter, Drogeriemarkt, Bäckerei, Döner-Imbisss (sehr zu empfehlen) sowie Pizzeria und Chinese sind direkt in Reichweite. Ebenfalls direkt am Platz: eine Fahrrad-Mietstation.

Störend sind allerdings die direkt angrenzende Straße sowie der Lieferverkehr des benachbarten Discounters, der uns in der Nacht beim Ein- und Ausladen mit laufendem Lkw-Motor und Kühlaggregat mehrfach den Schlaf raubte.

Unser Tipp: Stellplatz für Schloss- und Stadtbesichtigung nutzen, max. 1 Nacht, und dann weiterfahren. Alternativ bietet sich der wesentlich schönere Platz in Ladenburg an, von dem aus man Schwetzingen in ca. 15 km mit dem Fahrrad bequem erreicht.

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