Zurück nach Deutschland (Teil 7 unserer Südtirol-Rundreise) mit kleiner Zusammenfassung (Statistik)


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Freitag (Karfreitag): Die Sonne weckte uns an diesem Tag schon gegen 6:30 Uhr durch die Ritzen des verschlossenen Dachfensters. Hätten alle anderen Tage, die wir bisher unterwegs waren, nicht genau so beginnen können? Ein Blick durchs Heckfenster eröffnete uns einen grandiosen Blick auf das Zugspitzmassiv, den höchsten Berg Deutschlands.

Richtig: Wir haben am Vorabend den Brenner passiert und sind über Innsbruck, Seefeld, Mittenwald nach Grainau an der Zugspitze weitergefahren, wo wir auf offiziellen Stellplatz gegen 19:30 Uhr ankamen.

Unsere Tour an diesem Tag führte uns mit dem Fahrrad vom Platz aus in Richtung Grainau und den Panoramaweg weiter zum Eibsee und nach einer Eibseeumrundung wieder zurück zum Platz. Runde 29 km, 580 Höhenmeter und viel Sonne satt.

Samstag (Karsamstag): Die Sonne weckte uns mit einem genau so prächtigen Tage wie am Karfreitag. An unserem Stellplatz der vergangenen Tage wollten wir nicht bleiben, doch wir wollten unbedingt das Bergpanorama der Region noch ein wenig genießen. Also beschlossen wir kurzerhand an einen anderen Platz in Grainau umzuziehen, den wir am Vortag bei unserer Radtour entdeckt hatten.

Es ist erstaunlich: Wir hatten unseren Standort nur um eine kurze Strecke (vielleicht 1 km verlegt). Dennoch zeigte sich uns eine ganz andere Sicht auf den Ort und die Bergwelt. Und mit einigen neuen Möglichkeiten.

Unsere Tagestouren führten uns zunächst zu Fuß bis zum Klammeingang der Höllentalklamm. Weiter ging es leider nicht, da die Klamm witterungsbedingt noch geschlossen ist. Am Nachmittag war dann eine Radlrunde nach Garmisch mit einem typisch bayerischen Imbiss (Currywurst mit Pommes) – hihihi – angesagt.

Sonntag (Ostersonntag): Nach einem ausgiebigen Osterfrühstück, noch einem netten Plausch mit unseren Übernachtungs-Nachbarn und einem Osterspaziergang durch den Sagenwald ging es gegen 11:00 Uhr weiter (ein Stückchen Richtung Heimat).

Noch eine Zwischenübernachtung hatten wir uns im Benediktinerkloster Plankstetten ausgesucht. Von dort aus ging es dann am Ostermontag Vormittag weiter in Richtung Heimat.

Zusammenfassung

Ich hoffe, meine kleine Berichterstattung mit Bildern aus zwei Wochen Südtirol hat euch gefallen. Wer sich rückblickend noch einmal informieren möchte, kann die Beiträge über den Link //stadt-land-welt.eu/category/Suedtirol im Überblick anschauen und einzeln anklicken.

Kleine Statistik am Rande:

Insgesamt waren wir 15 Tage und 14 Nächte unterwegs und haben viele viele neue Eindrücke mit nach Hause genommen. Der Reiz liegt in dem häufigen Standortwechsel, sodass es einem nie langweilig wird und man schon nach wenigen Tagen die Zeit vergisst – nach 14 Tagen den Eindruck hat, man sei ein halbes Jahr unterwegs gewesen.

Zurück gelegt haben wir etwa 1.800 km. Übernachtet haben wir 2 Tage auf einem offiziellen Campingplatz, 4 Tage auf Campingplatzähnlichen Stellplätzen mit Sanitäranlagen, 5 Nächte auf einfachen Stellplätzen gegen Gebühr und 4 Nächte auf kostenlosen Plätzen. Die Übernachtungspreise reichten von Null EUR bis ca. 38,00 EUR (für 2 Personen und Nacht). An Übernachtungskosten incl. Strom, Wasser etc. hatten wir insgesamt ca. 260,00 EUR. Durchschnittlich kam eine Übernachtung also auf ca. 17,00 EUR. Gasverbrauch trotz einiger kalten Nächte ca. 6 kg.


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