Über das Grödner Joch zur Sextner Bergsonnenuhr und dem Pragser Wildsee (Teil 6 unserer Südtirol-Rundreise)


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Dienstag (in der Karwoche) ….. wo wir wohl die Osterfeiertage verbringen werden?

Wie in meinem letzten Beitrag schon angedeutet, ist das Grödner Joch derzeit aus Sicherheitsgründen ab 13:00 Uhr gesperrt. Bei unserer Ankunft in Wolkenstein war es etwa 11:30 Uhr. Wir beschlossen den Pass nach einer kurzen Rast mit Stärkung an der Talstation der Sella-Bahn an diesem Tag noch zu nehmen. Bei der Bergfahrt begrüßten uns schon die Schneemassen, die sich links und rechts der Straße türmten und die uns verhießen, dass es dort bei Tauwetter durchaus eng werden könnte.

Auch der anschließende Furkel-Pass erwies sich selbst für ein kleines WoMo (wie für meinen 6m-Kastenwagen) als echte Herausforderung.

Leider scheint die Region um Toblach mit einfachen Stellplätzen nicht allzu gut bestückt. Der große Caravan Platz in Sexten war uns zu weit außerhalb und der Ort aufgrund der noch vereisten bzw. vermatschten Wander- und Fahrradwege nur schwer zu erreichen. In Innichen verweist ein Schild an dem ursprünglich angebotenen (und eigentlich sehr schönen) Platz im Zentrum auf einen anderen Platz außerhalb des Ortes an einer Bundesstraße. Das Fremdenverkehrsbüro in Toblach empfahl uns einen öffentlichen Parkplatz am dortigen Bahnhof.

Während sich meine Frau um die notwendigen Lebensmittel für die kommenden Tage kümmerte, begann ich zu recherchieren. In einem Telefonat mit dem Fremdenverkehrsamt Sexten erhielt ich dann den entscheidenden Hinweis auf einen privaten Parkplatz, den wir auf Rückfrage als Basislager nutzen durften – ohne Discosound, ohne unfreundliche Mitcamper und vor allem ohne Regen.

Dafür mit einem herrlichen Blick auf die Sextner Bergsonnenuhr, 50 m Fußweg zur nächsten Pizzeria und einer idealen Ausgangslage für einen Ausflug ins Fischleintal am kommenden Tag. Besser geht’s kaum. Mehr verrate ich gerne in einem persönlichen Dialog.

Mittwoch: Der Vormittag begann jedoch mit einem ungeplanten Apothekenbesuch. Eine ordentliche Erkältung hatte mich gepackt. Dennoch ging es nach dem Frühstück auf die geplante Fahrradrunde ins Fischleintal.

Nach einem leckeren Apfelstrudel verließen wir am frühen Nachmittag das Sextner Bergpanorama in Richtung Toblach und von dort zum Pragser Wildsee, wo wir die nächste Nacht verbringen. Mit 20 EUR pro 24 Stunden (ohne jegliche Infrastruktur) gehört der Platz am Pragser Wildsee zwar nicht gerade zu den Schnäppchen. Belohnt wurden wur jedoch wir mit einem Panorama inmitten der Berge und einem Sonnenuntergang mit Alpenglühen.

Donnerstag (Gründonnerstag) …. wo wir wohl die Osterfeiertage verbringen werden?

Der Tag beginnt nach einem schnellen Kaffee mit einer Umrundung des Pragser Wildsees. Die ca. 3,5 km erwiesen sich allerdings als Fußmarsch von ca. 2 Stunden, nachdem einige Teilbereiche noch mit Schnee und Eis bedeckt waren und wir einige Stücke nur kletternd überwindern konnten.

Um 13:00 Uhr ging es nach einem ausgiebigen verspäteten Frühstück weiter.

Den geplanten Zwischenstopp in Sterzing ließen wir schnell fallen.  Nachdem uns allzu zahlreich andere WoMos in den Osterurlaub entgegen kamen und und wir in Sterzing einen total überfüllten Stellplatz vermuteten. Also fuhren wir die Brenner Bundesstraße weiter in Richtung Österreich.

Wo wir wohl die Osterfeiertage verbringen werden? Und wo wir an Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag aufwachen werden?

Wir erreichten unseren nächsten Etappenstopp gegen 19:30 Uhr. Mehr dazu im nächsten Beitrag.


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