Meran, die Apfelplantagen und 400 Höhenmeter ins Passeier Tal mit dem Fahrrad (Südtirol-Rundreise Teil 5)


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Sonntag (Palmsonntag): Trotz der ungünstigen Witterung in den Bergen sind wir schon um 12:30 Uhr in Meran angekommen. Dieses Mal auf einem Campingplatz im Zentrum Merans direkt an der Pferderennbahn. Die Pferde weckten uns dann auch am folgenden Tag bei ihrem Frühsport. Man kann auf dem Bild die Reitbahn hinter dem Zaun ansatzweise erkennen.

Der Platz füllte sich am Nachmittag während unseres Rundgangs durch Meran zusehends. Der Platz wirkte deutlich anonymer als die kleinen Stellplätzen, die wir sonst üblicherweise anfahren. Ein Gespräch mit anderen Gästen oder das freundliche Zuwinken, das man üblicherweise beim Kommen und Verlassen kennt, kam nur selten auf. Ob das an der städtischen Atmosphäre des Platzes oder am angehenden Ostervollmond lag, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht auch am schlechten Wetter der vergangenen Tage, dessen die meisten überdrüssig waren.

Montag (in der Karwoche): Der Tag begann mit einem strahlenden Sonnenschein und einem hervorragenden Blick auf die umliegenden Berge. So ein Wetter hätten wir zwei Tage vorher am Lavaze Joch bei Sonnenaufgang gebraucht. Hmmm.

Wir brachen schon früh gegen 9:00 Uhr auf mit dem Fahrrad ins Passeier-Tal. Etwa 400 Höhenmeter hatten wir bis St. Leonhard zu überwinden. Der Weg führte uns zunächst ein Stück durch Meran und danach (wie sollte es anders sein) durch Apfelplantagen, Apfelplantagen und Apfelplantagen. Auf dem Weg ins Passeiertal konnten wir auch unseren Stellplatz in Dorf-Tirol, den wir wenige Tage vorher besucht hatten, oben auf dem Hügel erkennen.

Mit dem E-Bike war die Steigung bis St. Leonhard kein Problem. Wir bemerkten erst auf der Rückfahrt, welche Höhendifferenz wir auf der Hinfahrt überwunden hatten. Einfach rollen lassen und hin und wieder mal treten. Huiiiii – im Handumdrehen waren wir wieder zurück in Meran.

Am Nachmittag war erst mal „groß reinemachen“ angesagt, dem sowohl WoMo, Mensch und Fahrrad unterzogen wurden.


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Nach einem abendlichen Rundgang durch Meran beschlossen wir, morgen doch frühzeitiger aufzubrechen als geplant. Ziel ist das Grödner Tal und von dort über das Grödner Joch weiter in Richtung Toblach, Innichen ….

Unser Campingplatz erinnerte mittlerweile an einen dicht besiedelten Stellplatz zu Jahrmarktzeiten. Selbst die kleinste Lücke wurde genutzt, soweit man seinen „Claim“ nicht durch eine ausgefahrene Markise oder ähnliches abgesteckt hatte. So kamen wir doch noch in den „Genuss“ des erwarteten Osteransturms, den wir aber zeitnah wieder hinter uns lassen wollten.

Das Grödner-Joch ist derzeit aus Sicherheitsgründen Nachmittags ab 13:00 Uhr gesperrt. Das bedeutet für uns, dass wir den Pass am kommenden Tag vor 13.00 Uhr passiert haben müssen oder uns vorher im Grödner-Tal einen Platz suchen müssen. Aber darüber machten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken.


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