Von Schmalkalden über den Bahntrassenradweg zum Mommelstein und ins Trusetal

Nach unserer Bahntrassentour rund um den Kyffhäuser geht es heute erneut auf einen Bahntrassenradweg. Dieses Mal führt uns unsere Tour von Schmalkalden über Floh-Seligenthal. Der Weg geht über den gesamten Verlauf steil bergauf. Zusammen mit unserem kleinen Umweg über den Mommelstein sind wir knapp 40 km geradelt und haben fast 800 Höhenmeter überwunden. Ein Lob auf das Pedelec.

In Klein-Schmalkalden macht die Bahntrasse eine Kehre nach links und zieht sich von da an noch etwas steiler den Berghang hoch in Richtung Trusetal bis man nach ca 1 – 2 km von einem Umleitungsschild gebremst wird. Der weitere Verlauf der Bahntrasse ist wegen eines Steinschlages gesperrt.

Wir müssen eine Umleitung nehmen und beschließen von hier an dem Mommelstein-Radweg weiter zu folgen, die uns rund um den Mommelstein und zur Skisprungschanze in Brotterode führt. Ab dem Umleitungsschild wurde der Weg jedoch deutlich unwegsamer. Es war eher ein steiniger Wanderweg. Von der Gemütlichkeit der Bahntrasse nichts mehr zu spüren. Und der Weg war deutlich schlechter ausgeschildert. Zum Glück waren einheimische Spaziergänger unterwegs, die wir nach dem Weg fragen konnten.

Über das Trusetal ging es dann die Fahrstraße entlang zurück bis Floh-Seligenthal und von dort wieder auf die Bahntrasse nach Schmalkalden zurück.

Aufzeichnung der Tour mit dem Garmin EDGE 520 Fahrradcomputer (Werbung / Link zu Amazon).

Unser Basislager hatten wir an diesem Tag am Wohnmobilstellplatz in Schmalkalden eingerichtet. Ein kleiner Stellplatz für ca. 10 Mobile mit kompletter Ver- und Entsorgung. Pauschale 10,00 EUR für 24 Stunden am Automaten. Der Platz liegt direkt am ehemaligen Buga-Gelände. Uns trennte damit nur ein Stückchen Gehsteig von der Grünanlage. In den Mommelstein-Radweg kann man ebenfalls direkt am Platz einsteigen.

Zur Innenstadt sind es zu Fuß max. 10 Minuten. Schmalkalden ist mit seinen vielen Fachwerkhäusern und dem Schloss Wilhelmsburg wirklich sehenswert.

Wir hatten auf der Fahrt an einer Spargelbude frischen Spargel ergattert, den wir natürlich den ganzen Tag mit uns herumfuhren …. und am Nachmittag dann – gut durchgeschüttelt von der Fahrt – zubereiteten. In unserer mobilen Küche ist alles etwas kleiner und kompakter (auch die Töpfe). Der Spargel wird daher schon zum Kochen in handliche Stücke geteilt.


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