Zwei schöne Touren und Entspannung pur rund um Rothenbuch im Spessart

Manchmal liegen die schönsten Reiseziele näher als man denkt. Und so hatte es uns am Wochenende in das ca. 30 km entfernte Rothenbuch im Spessart verschlagen.

Eine unsere Touren führte uns mit dem Fahrrad von Rothenbuch über Lichtenau, Einsiedel, Hafenlohr nach Marktheidenfeld und auf einer leicht abgewandelten Route wieder zurück. Wer mit herkömmlichen Fahrrad (ohne E-…) unterwegs ist, sollte sich für die Rückfahrt allerdings ordentlich Kraftreserven einsparen, den während man tagabwärts die Hafenlohr entlang mit mir gelegentlichen Tretbewegungen kontiuierlich seinem Ziel entgegen rollt, geht es auf den Rückweg über ca. 20 km Länge zwar nicht steil, aber stetig bergauf. Die Tour geht vorbei an Forellenteichen, Rindern, Schafen, Wasserbüffeln und idyllischen Weilern.

Gesamtlänge 56 km, ca. 400 Höhenmeter.

Die zweite Tour führt uns zu Fuß über den Panoramaweg rund um Rothenbuch. In einer Gesamtlänge von rund 14 km erhält man wunderschöne Ausblicke aus unterschiedlichen Richtungen auf den Ort sowie die umliegenden Täler. Wir haben allerdings etwas abgekürzt und sind nach etwa der Hälfte der Strecke wieder nach unten in den Ort zurück.

Unser Basislager hatten wir am Wohnmobilstellplatz am Freizeitgelände eingerichtet. Der Platz bietet eine große unparzellierte Stellfläche für 10 – 12 Mobile, teilweise mit Stromversorgung. V+E vorhanden. Sanitäranlagen gibt es laut Aushang am Freizeitgelände. Wir haben allerdings nichts dergleichen gefunden. Preis pro 24 Stunden (jeweils 12:00 – 12:00 Uhr Folgetag) 7,00 EUR.

Der Platz bietet einen schönen Blick auf die umliegenden Hügel. Kühe und Pferde sind zu beobachten. In der Ferne hört man Schafe und andere Tiere.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren wir mit etwa 7 anderen Fahrzeugen am Platz, Sonntag auf Montag waren wir noch zu zweit und die letzten zwei Stunden dann alleine.

Die Nächte waren allerdings auch lausig kalt. Kaum war die Sonne weg, wurde es auch schon kalt. In der Nacht zeigte das Außenthermometer 7 Grad, sodass unsere Truma (trotz Hochsommer) kurzzeitig zum Einsatz kommen musste.