Einführung 30 Tage mit dem Wohnmobil in die Toskana

„Alle Wege führen nach Rom“ heißt es in einem Sprichwort. Bis nach Rom haben wir es dann leider doch nicht ganz geschafft. Aber wir waren gaaaaanz nah dran. Dafür gab es viele andere spannende Ziele und Erlebnisse:

Unsere Reise führt uns zunächst über die Schweiz, der Wirkungsstätte unseres Ortspatrons „Bruder Klaus“ in Flüeli bei Sachseln, zum LagoMaggiore.

Weiter geht von dort in die Toskana nach Lucca und Siena. Wir besuchen die Wein-Regionen Chianti und Montepulciano und schauen dem Rotwein beim Wachsen zu und überzeugen uns, ob der schiefe Turm von Pisa wirklich so schief ist wie behauptet wird.

Zurück geht es über den IseoSee und den heiligen Berg (Monte Sacre) von Varese …. um nur einige Etappenziele zu nennen.

Schönste Orte waren Siena mit dem Dom. Man baut dort einfach mit den Steinen, die dort in der Region zur Verfügung stehen: Marmor ….

Und San Quirico mit einem schönen Stellplatz direkt am Olivenhain und einem schönen Markplatz. Lustigste Stellplatz war der Ausweichstellplatz in Montepulciano.

Schönste Touren waren die Stadtmauerrunde in Lucca und die Tour von Uosini nach Monteriggioni. Die abenteuerlichste Übernachtung hatten am Grimselpass mit Sturmböen jenseits von Gut und Böse.

Insgesamt kostete uns die Übernachtung durchschnittlich 17,70 EUR. Die schönsten kostenlosen Plätze fanden wir in Montepulciano (Ausweichplatz) und in Vinci. Der teuerste Parkplatz (nur abstellen zwischen Pkws ohne jeglichen Komfort) mit Aussicht auf Tankstelle und Bahnhof wurde uns in Levanto mit 36 EUR für 24 Stunden geboten.

Gegessen wurde überwiegend im eigenen Heim. Innenräume von Gaststätten wie auch Museen sind nach wie vor nur unter erheblichen Corona-Sicherheitsauflagen besuchbar und mit entsprechenden Risiken verbunden. Auf diese Weise wurde unser Reisebudget geschont, ohne dass uns irgendetwas fehlte.

Wir treffen auf unserer Reise seit 4 Wochen auf viele Aussteiger, die das Leben genießen. Entweder weil sie keine Lust mehr haben oder einfach aus Freude am Leben. Wir treffen aber auch frustrierte Menschen, die schnell wieder nach Hause zurück müssen, um dort etwas zutun, was ihnen eigentlich gar keinen Spass macht.

Es gibt auch einige spannende Ereignisse: Ein Sturm auf einem Pass in der Schweiz, eine unter Starkregen gebrochene Markise und ein auf einem Campingplatz festgefahrenes Womo, das nur mit Mühe vom Absturz gerettet werden kann. Nicht zu vergessen die zahlreichen netten Bekanntschaften. Menschen aus Deutschland, Holland, Frankreich, Italien ….

Wir haben gelernt, dass man nicht davon stirbt, wenn man eine Sache oder eine Stadt nicht gesehen hat. Es passiert gar nichts, man vermisst nicht mal etwas, weil man ja nicht weiß, was man vermissen müsste. Eine Erfahrung, die man nicht braucht, führte dazu, dass wir z. B. Florenz den Rücken kehrten und einfach weiterzogen.

Interessante Menschen trifft man auf seinen Fahrten meist mehrmals. Weil sie die gleichen Interessen und somit auch die gleichen Ziele haben. Nun geht es erst mal an die Aufbereitung der Bilder und Notizen. Von dem ein oder anderen Ereignis, das ich im Text nur angerissen habe, werde ich sicherlich im Verlauf der kommenden Beiträge noch einiges berichten.

Zwischenzeitlich sind wir nun wieder in unserer Home-Base gelandet. Mit 29 Übernachtungen waren wir insgesamt 30 Tage unterwegs und haben rund 3.400 km zurückgelegt. Insgesamt – und das ist immer wieder das Erschreckende – saßen wir rund 80 Stunden fahrend im Auto. Vor einer Woche saßen wir noch in Pisa mit T-Shirt beim Frühstück im Freien. Da muten die aktuellen 6 Grad schon richtig frostig an.

Hier geht es erst mal zur Übersicht der Städte sowie der Campingplätze und Stellplätze, die wir auf unserer Fahrt besucht haben. –> … Link wird ergänzt, sobald ich den Beitrag fertig habe. Denke, im Laufe des Mittwoch oder Donnerstag. 

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