Auf der Brück‘ von Avignon. Lasst uns tanzen, lasst uns tanzen …..


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Gegen 10:30 haben wir unser Basislager am Camping La Source in Richtung Ockerberge (Rustrell / Russillon) verlassen. Aufkommender starker Regen sowie die Wetterprognose für die folgenden Tage veranlasst uns, die Ockerberge zunächst links liegen zu lassen und mit einer Zwischenübernachtung im Künstlerort Menerbes direkt nach Avignon weiterzufahren.

Unsere Route mit unseren genauen Zwischenstopps ist hier in diesem Beitrag (Link zum Beitrag) im Detail beschrieben.

Wir steuern den Campingplatz Du Pont auf der Isle de la Barthelasse an. Ein sehr großer Platz mit geräumigen Parzellen und für eine Stadt wie Avignon mit seinen rund 17,00 EUR pro Nacht recht kostengünstig. In unmittelbarer Nähe gibt es auch einen einfach Stellplatz (ich glaube um die 12 EUR pro Nacht), jedoch deutlich weniger komfortabel und direkt an der Straße.

Von unserem Platz aus genießen wir fast direkten Blick auf die berühmte Pont d’Avignon. Der Campingplatz ist um diese Jahreszeit nur spärlich belegt.

In die Innenstadt gelangt man mit einer kleinen Personenfähre, die zwischen Insel und Festland im 1/2-Stunden-Takt pendelt und die von unserem Platz aus in wenigen Gehminuten erreichbar ist. Ausgiebiger Rundgang durch die Stadt, unterbrochen von einigen Regenschauern, die sich jedoch schnell wieder verziehen und die Luft schwülwarm werden lassen. Mit auf dem Programm steht natürlich auch die Brücke von Avignon, von deren ursprünglich 22 Bögen, die auf die gegenüberliegende Seite der Insel führten, nur noch 4 erhalten sind.

Getanzt und gesungen wurde auf der Brücke von Avignon an diesem Sonntag jedoch nicht. War es das Regenwetter? Oder der Besucherandrang an diesem Sonntag? Viele staatliche Museen sind am 1. Sonntag eines jeden Monats für Besucher kostenlos. Darunter aus die Brücke sowie der Papstpalast und das Rathaus.

Den Papstpalast, in einigen Reiseführern als groß, jedoch als weniger schön beschrieben, finden wir von außen durchaus beeindruckend. Ebenso ein Abstecher auf den Hügel, von dem aus man ein herrliches Panorama auf Stadt, Umland und die Berge genießt.

Am Abend hat uns der Regen wieder eingeholt und es gießt aus Kübeln bis zum Schlafengehen.

Dafür überrascht uns der Montag Morgen mit herrlichem Sonnenschein. Rundfahrt mit dem Fahrrad rund um die Stadt außerhalb der Stadtmauern, ein kurzer Abstecher in die Innenstadt und dann rüber auf die Insel.

Wer Zeit hat, sollte sich den Abstecher auf die Insel Barthelasse nicht entgehen lassen. Mich erinnert unsere Rundfahrt an eine Mischung aus Wiener Donauinsel, Lobau und rießigen Obstplantagen, wie wir sie in Südtirol im Frühjahr kennengelernt hatten. Dazwischen immer wieder vereinzelt Höfe (Domains) mit rießigen Zufahrten und Zedernbäumen rechts und links. Äußerst interessant auch der kleine Friedhof am Chateau Barthelasse. Die gefahrene Route habe ich mit meinem Garmin EDGE 520 (Werbung / Link zum Amazon-Shop) für euch festgehalten.

Unser Übernachtungsplatz befindet sich genau dort, wo auf der Karte der grüne Ballon zu sehen ist.


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