Fünf unvergessene Küstenabschnitte an der spanischen Ostküste

Palamos

Nach dem Überqueren der französisch-spanischen Grenze über die A9 (Frankreich) bzw. die AP7 (Spanien) erreicht man nach einer knappen Autostunde den touristisch geprägten Küstenort Palamos.

Eine wunderschöne Küstentour für von Palamos vorbei am Castello Palamos über Cala en Palamos zum Cala Estrada und wahrscheinlich weiter bis zum Küstenort Calella de Palafrugell. Wir sind den Weg ein Stückweit gegangen und dann umgekehrt.

Der Weg führt uns in einem ständigen Auf und Ab z. T. Über Wege, Treppenstufen und Pfade (festes Schuhwerk erforderlich) und eröffnet hinter jeder Kurve neue Eindrücke auf die Küste und die Costa Brava. Siehe auch unsere Aufzeichnungen auf komoot hier –> https://www.komoot.de/tour/652298523

Den Küstenort Calella de Palafrugell haben wir zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Fahrrad erkundet. Wir erreichen ihn über den Via Verda (grüner Weg – ehemalige Bahntrasse), die am Stadtrand von Palamos in Richtung Palafrugell beginnt. Aufzeichnung auf komoot siehe hier –> https://www.komoot.de/tour/691735682

L‘ Hospitalet de l’Infant

Unser nächster Stopp mit einem Umweg über das Kloster Montserrat (mehr darüber in einem separaten Beitrag) etwa 250 km südlich von Palamos.

Der Campingplatz Cala d’Oques, den wir etwa 2 km südlich des Ortes besuchen, ist ein Platz zum Entspannen und Auftanken. Einfach die Sonne genießen und aufs Meer schauen oder einen Strandspaziergang zum Ort unternehmen.

Wer sein Fahrzeug in die richtige Position stellt und die Verdunklungsrollos über Nacht offen lässt, kann direkt vom Bett aus den Sonnenaufgang beobachten.

L‘ Hospitalet de l’Infant selbst ist um diese Jahreszeit (Februar) touristisch noch relativ unbelebt. Am Sonntag ist Markt am Yachthafen. In einem nahegelegenen Lokal gibt es Livemusik unter Palmen.

Das Ebrodelta

Nur etwa 50 km südlich von L‘ Hospitalet de l’Infant liegt das Ebrodelta – eine etwa 325 Quadratkilometer große ebene Fläche, die der Fluss Ebro auf seinem Weg von den Pyrenäen bis hierher geschwemmt hat.

Bekannt ist das Ebro-Delta durch seinen Reisanbau und tausende Flamingos, die sich hier angesiedelt haben.

Wir genießen dort einen Tag mit einer ausgiebigen Tour durch das Naturschutzgebiet und durch die Reisfelder und beobachten die Flamingos.

Denia und das Cap Antoni

Über einige Zwischenetappen geht es weitere 300 km südlich nach Xalo, einem kleinen Ort abseits der Küste, in dem wir die Nacht verbringen. Etwas abseits der Küste ist die Mandelblüte in vollem Gange.

Ganz in der Nähe befindet sich an der Küste das Cap Antoni. Wieder mit einem traumhaften Blick auf die Küstenlinie. Bei guten Wetter entdecken wir in der Ferne die Berge von Ibiza.

Auf der Zufahrt zum Cap Antoni gibt es rechter Hand einige alte Windmühlen, die nur noch als runde Türme aus der Ferne zu erkennen sind. Hier wurde früher Getreide gemahlen. Wir haben die Windmühlen leider erst auf der Weiterfahrt von der Ferne entdeckt und haben einen Besuch daher leider verpasst.

Playa de Percheles / Die Schlangenbucht

Es geht weitere 240 km in Richtung Süden. Nach einem Zwischenstopp in Cartagena (mehr dazu in einem anderen Beitrag) erreichen wir unseren nächsten Küstenort: Durch die Sierra de Moreras geht es über den kleinen Ort Canada de Gallego zur Schlangenbucht.

Die letzten 3 km legen wir fast ausschließlich zwischen Gewächshäusern zurück, in denen Tomaten und anderen Früchte angebaut werden. Auf dem Bild zu erkennen an den grauen Flächen, die auf den ersten Blick wie Wasser oder Solarfelder wirken.

Über den Platz in der Schlangenbucht hatten wir in einschlägigen Gruppen auf Facebook schon viel gelesen. Diesen Ort konnten wir uns nicht entgehen lassen. Ein großer Stellplatz direkt zwischen Bergen, Klippen, Strand und Meer. Ein Ort zum Genießen und Ausspannen.

Wir treffen dort einige „Überwinterer“. Durch die vielen km, die wir uns Richtung Süden bewegt haben, haben wir tagsüber in der Sonne bereits ein echtes Sommerfeeling. Nachts kühlt es ab auf ca. 10 – 12 Grad.

 

Die Beschreibung unserer Übernachtungsplätze findet ihr im Detail auf

Zur Mandelblüte an die Costa Brava – Stellplätze und Campingplätze auf unserer Route


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Ein Kommentar

  1. Dankeschön für die detaillierte Aufstellung TOP (y) Wir werden einiges für unsere Fahrt (im August / September) nutzen.
    Weiterhin gute Reise und viele schöne Ziele

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